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Ich weiß nicht, wer hier ab und zu noch vorbeischaut, aber vielleicht ist es ja doch noch jemand... Und deswegen werde gibt es für die als Belohnung heute mal wieder etwas zu lesen. Da wäre zuerst eine interessante Studie, auf die ich letztens auf der Homepage von Gera gestoßen bis. Die Stadt nimmt an dem vom Bund ausgehenden Projekt 'Vielfalt tut gut' teil und hat einen eigenen lokalen Aktionsplan gestartet. Ein wichtiges wenn nicht sogar das wichtige Anliegen ist es, gegen rechte Einstellungen und Entwicklungen vorzugehen. Um die aktuelle Situation in Gera unter diesem Hinblick zu erheben, wurde Ende 2010 eine Situations- und Ressourcenanalyse der BA Gera durchgeführt. Ziel wahr es, die Wahrnehmung und Erfahrungen von Experten und Bürgern zusammenzubringen und mit vorhandenen Zahlen zu einem Gesamteindruck zu vereinen. Den ganzen Bericht gibt es unter www.gera.de. Interessant fande ich zum Beispiel, dass es seit der Wahl 2009 2 NPD-Abgeordnete im Stadtrat gibt, die sich als sehr treue und zuverlässige Mitglieder präsentieren und sich stets für die Anliegen der Bürger einsezten. Im Wohnort des einen Abgeordneten hatten bei der Kommunalwahl 2009 sogar 10,9% für die NPD gestimmt. Laut Verfassungsschutz ist die NPD in Gera eine der aktivsten: Dass in Gera regelmäßig das Festival 'Rock für Deutschland' stattfindet, habt ihr vielleicht schon gehört (von der NPD ins Leben gerufen). Daneben gibt es aber auch überdurchschnittlich viele Onlineshops, die Kleidung und Musik der Szene anbieten und in Gera ihren Ursprung haben. Die Gruppen treffen sich vor allem in privaten Wohnräumen, in den Befragungen werden aber auch konkrete Orte in Gera genannt, wo sich vor allem junge rechts orientierte Gruppen treffen. Rechtsradikale Übergriffe sind seit vielen Jahren gleichbleibend durchschnittlich bis hoch, einige Befragte sehen auch einen Anstieg vor allem in verbalen Angriffen. Es ist aber auch in Gera zu beobachten, dass Angehörige der Szene immer bürgerlicher werden und das latente rechte Einstllungen in der Gemeinschaft verbreitet sind. Das liege in Gera vor allem an der hohen Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und dem Wunschnach klarer Führung. Gegenmaßnahmen gibt es in der Stadt auch. So zum Beispiel den runden Tisch für Toleranz und Menschlichkeit und das Netzwerk Integration, die unter anderem Interkulturelle Wochen organisieren. Gegendemonstrationen gegen das Festival wurden ebenfalls bereits organisiert. Generell haben es die Netzwerke aber noch nicht geschafft, in die Mitte der Bevölkerung durchzudringen, so waren auch auf den Gegendemonstrationen wenig Bewohner der Stadt selber... So viel erst mal als kurze Zusammenfassung, wen mehr interessiert, den empfehle ich das mal zu lesen. Lasst euch auch nicht von den 143 Seiten abschrecken, viel davon ist auch Anhang . Ich muss sagen, wirklich überraschend finde ich die Ergebnisse nicht, aber doch sehr alarmierend und ich hoffe, das tun sie auch - alarmieren und aktivieren. Als zweites möchte ich euch noch auf die aktuelle Liste der Länder mit der stärksten Christenverfolgung hinweisen: www.opendoors-de.org. Ich habe dazu ein Interiew auf erf.de gelesen und da heißt es, dass die Situation insgsamt schwieriger geworden ist und das diese sich vor allem Gebetsunterstützung wünschen!
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